Be­such von Bau­re­fe­ren­da­rIn­nen am 09.02.2012

Über 20 Bau­re­fe­ren­da­rIn­nen der Obers­ten Bau­be­hör­de aus Mün­chen be­such­ten im Rah­men ei­ner ganz­tä­gi­gen Ex­kur­si­on zum The­ma »Ex­pe­ri­men­tel­ler Woh­nungs­bau« meh­re­re Pro­jek­te der wbg-Nürn­berg und auch »an­ders­Woh­nen«. Un­se­re Adres­se war vom Amt für Woh­nen und Stadt­er­neue­rung ver­mit­telt wor­den.

Letzte Besuchsvorbereitungen im »Panorama«

Letz­te Be­suchs­vor­be­rei­tun­gen im »Pan­ora­ma«

Um ei­ne hal­be Stun­de ver­spä­tet traf die Grup­pe ein, der noch die Bus­heim­rei­se nach Mün­chen be­vor­stand und die sich trotz­dem fast ei­ne Stun­de Zeit für Ge­spräch und Be­sich­ti­gung nahm. Im gro­ßen Ge­mein­schafts­raum be­grüß­ten Hans Meß­ber­ger als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der, El­frie­de Mehl als Vor­stands­mit­glied so­wie Son­ja Gleiss­ner und Do­ri­na Gi­lar­do­ne als Be­woh­ne­rin­nen die Grup­pe. Hans skiz­zier­te die Vor­ge­schich­te, Bau­pla­nung und ‑rea­li­sie­rung, Fi­nan­zie­rung und den Al­lein­ver­tre­tungs­an­spruch des Pro­jekts für Al­lein­er­zie­hen­de und Se­nio­rIn­nen.

Fragestunde mit den interessierten BaureferendarInnen

Fra­ge­stun­de mit den in­ter­es­sier­ten Bau­re­fe­ren­da­rIn­nen

Im An­schluss an den Kurz­vor­trag kon­zen­trier­ten sich die Fra­gen auf die The­men­be­rei­che: Miet­hö­hen und de­ren Ver­gleich­bar­keit, Woh­nungs­an­tei­le und der da­mit ver­bun­de­nen Fi­nan­zie­rungs­pro­ble­ma­tik, v.a. aber dar­auf wie die Kon­zep­ti­on Al­lein­er­zie­hen­de und Se­nio­rIn­nen auf­ge­hen kann. In den Ant­wor­ten wur­den die ver­schie­de­nen As­pek­te deut­lich, die ein Zu­sam­men­woh­nen in ei­nem so gro­ßen Pro­jekt ha­ben. Un­ter­schied­li­che Ein­stel­lun­gen, Er­war­tun­gen und der Ge­nera­tio­nen­un­ter­schied zwi­schen Alt und Jung tref­fen auf­ein­an­der, es gibt aber auch wech­sel­sei­ti­ge Hil­fen in un­se­rer So­li­dar­ge­mein­schaft. Struk­tu­ren der Selbst­ver­wal­tung müs­sen im­mer wie­der ver­än­dert und neu­en Er­for­der­nis­sen an­ge­passt wer­den. Mit kon­kre­ten Bei­spie­len wur­den die­se grund­sätz­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen den Be­su­che­rIn­nen ver­an­schau­licht.

Im An­schluss an das Ge­spräch fand ei­ne Füh­rung durchs Haus statt: Ge­mein­schafts­räu­me, Gäs­teap­par­te­ment, die leer ste­hen­de Woh­nung als Bei­spiel für ei­ne frei­fi­nan­zier­te und zwei mit So­zi­al­bin­dung konn­ten an­ge­se­hen wer­den.

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